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KONZEPT, GESTALTUNG IM RAUM, PRINT

WER VERBRAUCHT, GESTALTET



DAS KONZEPT
Die Arbeit zeigt die Probleme und Folgen des steigenden Fleischkonsums in fünf Installationen, die zusätzlich mit einem begleitenden Magazin beleuchtet werden. Der Betrachter soll dadurch den eigenen Konsum reflektieren.

DAS MAGAZIN
Das zusätzlich entstandene Magazin ist begleitend zu den Installationen und zeigt, dass der Konsument durch seine Nachfrage auch das Angebot beeinflusst. Analog gestaltete und später abfotografierte Infografiken bringen die Informationen spannend rüber und sorgen dafür, dass der Betrachter sich intensiver damit auseinandersetzt.

Installation 1: Zustände Massentierhaltung
Der Aufzug ist durch seine die Enge und das fehlende Tageslicht der perfekte Ort um den Besucher in die Lage eines Huhns in Massentierhaltung zu setzen. Das Bodenraster veranschaulicht, wieviele Hühner sich einen Quadratmeter teilen müssen. Die Hühnerspuren, die zum Aufzug führen, werden immer wieder unterbrochen, um zu zeigen, wie das Huhn durch die Überzüchtung nach wenigen Schritten unter seiner Last zusammen bricht.

Installation 2: Eintagsküken
In der Massentierhaltung zählt Profit. Deshalb werden in der Eierproduktion die männlichen Küken nach dem Schlüpfen aussortiert. An der Abzweigung zur Männertoilette werden die örtlichen Gegebenheiten durch die automatische Trennung von Mann und Frau genutzt. So durchläuft der Toilettengänger den Lebensweg eines männlichen Kükens, der durch Typografie auf dem Boden beschrieben wird.

Installation 3: Förderung der Waldrodung
Der ansteigende Fleischkonsum führt dazu, dass mehr Wald für den Tierfutteranbau gerodet wird. Metaphorisch wird somit der Wald weggegessen, was durch die charakteristische Fleischverpackung, gefüllt mit Holz, verdeutlicht wird.